Sind Sie ein guter Zuhörer?
Eine gute Frage? Eigentlich ist es der Anspruch der Pflege, patienten- und bewohner- oder (modern ausgedrückt) kundenorientiert zu sein. Dazu gehört es auch, dem anderen gut zuzuhören, um zu verstehen, wie es ihm geht, was ihm fehlt und wie sich professionelle Pflege darauf einstellen sollte. ABER: Hand aufs Herz und nicht gelogen. Wer von den Pflegekräften nimmt sich die Zeit, gut zuzuhören oder weiss überhaupt, wie man das macht? Die Technik, mit der man seine eigene Zuhörfähigkeit verbessern kann, heißt schlicht: AKTIVES ZUHÖREN.
Ich habe auf YouTube ein Video gefunden, das ein gutes Beispiel für aktives Zuhören gibt. Es geht dabei um den letzten Kinobesuch, über den sich zwei Männer unterhalten. Achten Sie einmal darauf, wie der Herr links (der mehr Haaren auf dem Kopf hat) versucht zu verstehen, was dem Herrn rechts (mit den wenigen Haaren) so gut an französischen Spielfilmen gefällt. Er praktiziert die Technik des aktiven Zuhörens, in dem er
- mit seinen Aussagen dicht am Thema und am Erleben seines Gesprächspartners bleibt,
- auf das gerade von seinem Gesprächspartner gesagte eingeht und dazu Nachfragen stellt und
- seine eigene Meinung und sein eigenes Erleben zurückstellt und sich ganz auf den anderen einstellt.
Es wird deutlich, dass aktives Zuhören in der Hauptsache aus aufmerksamen Zuhören und gezielten Fragen besteht. Sehen Sie selbst.
Danke an BernieJe für dieses Video.
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