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Expertenstandard Dekubitusprophylaxe 2010 - Was ist NEU?

Inzwischen liegt der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe aus dem Jahr 2000 in einer aktualisierten Fassung vor. Der Expertenstandard an sich, hat sich in einigen Formulieren etwas geändert. Allerdings steckt hinter den Formulierungen eine Menge Arbeit an Literatursichtung, Studienbeurteilung und Ableitung von praktischen Pflegemaßnahmen.

Betrachtet man diese Aspekte, dann hat sich einiges Grundlegende geändert. In der Ausgabe 10 aus 2011 der Fachzeitschrift "Die Schwester/Der Pfleger" hat Gerhard Schröder einen wirklich guten Aufsatz zu den Änderungen im Expertenstandard verfasst. Diesen Aufsatz gebe ich in Form einer MINDMAP wieder. Sie soll einen Überblick geben und zum besseren Verständnis beitragen. Den Aufsatz sollte man trotzdem lesen und den Expertenstandard erst recht.

 

Einige Stimmen zu unseren Seminaren

Vielen Dank an alle, für die tollen Rückmeldungen!


"Herzlichen Dank für die tolle und sehr professionelle Dateienzusamenstellung!
Es hat nicht nur Spaß gemacht, Ihnen zuzuhören, sondern viele Inputs und Ideen gegeben, die wir hier vor Ort weiterbearbeiten werden."

Nadja Merkle, Koordinatorin Betreutes Wohnen Spaichingen, November 2011

 

"Vielen Dank für die Unterlagen und die Informationen. Ich habe doch sehr von dem Unterricht profitiert.
Es hat mir viele Anregungen und Ideen für die Einrichtung unserer Häuser gegeben."

Markus Bonserio, Leiter Sozialstation st. franziskus Tossingen, November 2011 

 

...ich konnte bereits am Freitag vom Verkaufstraining profitieren. Vielen Dank nochmals.

Christine Liebermann via Facebook, Tuttlingen, November 2011

 

Verzichten Sie auf Umsatz!

Heute mal ganz anders. Während ich sonst für mehr Umsatz plädiere, lautet heute mein Ruf für die stationäre Pflege: Verzichten Sie auf Umsatz und sorgen Sie für die Rückstufung Ihrer Bewohner!

Sicherlich ist der Trend in der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen eher in Richtung höherer Pflegebedürftigkeit. Es sollte jedoch das Ziel bleiben, Bewohnerinnen und Bewohner so zu aktivieren, das eine rehabilitierende Pflege möglich ist. Der Gesetzgeber hat mit dem § 87a (4) SGB XI dafür einen finanziellen Anreiz vorgesehen, in dem eine einmalige Vergütung für das Pflegeheim in Höhe von 1.536,00 € von den Pflegekassen gezahlt wird. Diese Einmalzahlung soll den Umsatzverlust mindern, der durch eine Zurückstufung einer Bewohnerin oder eines Bewohners dem Haus entsteht.

Verkaufstraining in Tuttlingen

 

Gerade ist unser zweitägiges Verkaufstraining in  Tuttlingen vorüber gegangen. Wir haben uns intensiv über die Möglichkeiten des Pflegemarketings und besonders des Verkaufs von ambulanten und auch von stationären und vorstationären Leistungen unterhalten. Es ist immer wieder spannend dabei zu sein, wenn in den Pflegeunternehmen über die Weiterentwicklung ihrer Leistungen und die möglichen Zugänge zu neuen Leistungen nachgedacht wird. Und obwohl ich schon viele Verkaufstrainings für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen gemacht habe, ist es toll zu sehen, wie sich in so zwei Tagen Einstellungen ändern, Ängste auflösen und Sicherheit gewonnen wird. Man kann quasi dabei zuschauen.

Präsentation: Arbeitgeberattraktivität in der Pflege

Der Bedarf an Pflegefachkräften ist hoch, doch es ist schwer qualifiziertes Personal zu finden. Der Arbeitsmarkt gibt einfach nicht genügend Pflegefachkräfte mehr her. Wenn es auch nicht gern gehört wird, so denke ich doch, dass es zu einem Wettbewerb unter den Pflegediensten, Sozialstationen und Pflegeheimen kommen wird und zum Teil bereits gekommen ist. Wenn Pflegefachkräfte eine neuen Arbeitsplatz suchen, so entscheidet die Attraktivität des potenziellen Arbeitgebers, wohin die Bewerbung geht und wohin nicht. Die folgende Präsentation illustriert die wesentlichen Faktoren, die die Arbeitgeberattraktivität beeinflussen:

Rezension: Nur wer gut für sich sorgt, kann für andere sorgen

Vor kurzem habe ich folgendes Buch gelesen und rezensiert:

Sabine Marya: Nur wer gut für sich sorgt, kann für andere sorgen. Ein Selbsthilfe-Leitfaden für pflegende Fachkräfte Ein Selbsthilfe-Leitfaden für pflegende Fachkräfte und Angehörige.

Es geht in diesem Buch um Hilfen und Möglichkeiten, was und wie professionell Pflegende und pflegende Angehörige mehr für ihre Selbstpflege tun können. Die vollständige Rezension ist bei sozialnet.de erschienen. Um sie zu lesen klicken Sie bitte auf das Socialnet-Icon.

Geschenkgutscheine als Werbeinstrument in der Pflege

Vor einigen Wochen fragte ich auf unserer Facebookseite nach, wer Erfahrungen mit Geschenkgutscheinen in der ambulanten und/oder stationären Pflege hat. Die Resonanz war sehr verhalten. Überwiegend positiv wurde die Idee aufgenommen, das man so etwas seinen Patienten, Bewohnern und ihren Angehörigen anbieten könne. Allerdings hat es bisher nur einer mit mäßigem Erfolg ausprobiert.

Woran mag das liegen? Vielleicht ist die Idee sympathisch, über den bezahlten Geschenkgutschein neue Kunden für den eigenen Pflegedienst oder das eigene Haus zu interessieren. Quasi handelt es sich ja um vom Kunden bezahlte Werbung. Allerdings ist die Idee wohl nicht so gut, dass man einmal herangeht, um sie auszuprobieren - oder etwa doch?

Seminartermine zum Thema: Verkauf in der Pflege

Wir haben heute unsere Seminare zum Thema Verkauf in der Pflege in einer Übersicht zusammengestellt. Insgesamt handelt es sich um drei unterschiedliche Seminararten, die wir als offene Seminare anbieten.

a. Unser Einsteigerseminar "Verkauf in der Pflege"

b. Das Intensivseminar "Verkaufsgespräch in der ambulanten Pflege"

c. Das Vertiefungsseminar "Aktives Zuhören / Gesprächsführung"

 Darüber hinaus führen wir unser Seminar "Kaufimpulse in der ambulanten Pflege" als Inhouse-Seminar durch.

Durch eine Doppelklick auf die Grafik oder unter diesem Link können Sie die Übersicht downloaden.

 

Eine heilige Kuh soll geschlachtet werden - die Fachkraftquote

Mit dem Inkrafttreten des Heimgesetzes im Jahr 1990 wurde sie für alle stationären Einrichtungen in Deutschland eingeführt - die Fachkraftquote. Der Paragraf 5 im Heimgesetzt regelt, dass ab mindestens 20 nicht pflegebedürftigen oder ab 4 pflegebedürftigen Bewohnern jede zweite Beschäftige eine Fachkraft sein muss. Was eine Fachkraft nicht ist definiert die Heimpersonalverordnung. Danach sind einjährig ausgebildete Kranken- und Altenpflegehelfer keine Fachkräfte.

Ermittlung von psychischen Belastungen und Beanspruchungen

 

In unseren Beratungen begegnen wir häufig Pflegedienstleitungen, die resigniert feststellen, dass die Motivation und Leistungsfähigkeit ihres Mitarbeiterteams immer weiter nachlassen. Ihnen ist dabei bewusst, dass von einzelnen Mitarbeiterinnen oder auch vom ganzen Team erhebliche Belastungen getragen werden müssen. Meist schon über einen längeren Zeitraum. Was meisten jedoch nicht klar ist, wie diese Beanspruchungen über alle Mitarbeiterinnen hinweg aussehen und welche Belastungen am stärksten empfunden werden und die Arbeit somit erschweren.

Schon einige Male haben wir in solchen Fällen eine standardisierte Befragung, die die BGW ihren Mitgliedsbetrieben zur Verfügung stellt, empfohlen. Schließlich gilt auch hier der Grundsatz: "Was nützt das Jammern, wenn man nichts genaues über die Ursache der Probleme weiß und damit nur wenig dagegen tun kann!" Dem kann ein gut erprobtes Verfahren zur Ermittlung von psychischen Belastungen und Beanspruchungen abhelfen.

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