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Mundpropaganda zur Mitarbeitergewinnung

 

Viele denken bei dem Thema "Mundpropaganda" zunächst an die Gewinnung neuer Patienten oder Bewohner. Allerdings funktioniert die Mundpropaganda auch, wenn neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebraucht werden. Schließlich kennen sich die Pflegekräfte untereinander. Sei es, dass man zusammen Ausbildung gemacht hat oder sich bei unterschiedlichen beruflichen Stationen kennengelernt hat. Häufig sind solche Kontakte langandauernd und überleben es auch, wenn sich die beruflichen Wege wieder trennen.

Als Arbeitgeber kann man nun gut solche Kontakte nutzen, um über diese sozialen Netze Interessenten für die eigenen offenen Stellen ansprechen zu können. Was ist zu tun?

Kurzseminar zum Thema "Verkauf von pflegerischen Leistungen"

 

"Darf es ein bisschen mehr sein?" - Diese Frage der Verkäuferin im Geschäft ist uns allen bekannt. Es steckt zum einen dahinter, dass sich vieles nicht so exakt abwiegen lässt und zum andern auch, dass das was der Kunde kauft, ihm auch in einer größeren Menge nützlich ist.

Meine Erfahrung in der Pflege zeigt, dass dies in diesem Metier nicht so ist. Hier wird auf den aktives Verkauf zusätzlicher notwendiger Leistungen oft verzichtet. Dahinter verbergen sich dann oft Leistungen, die zwar erbracht, jedoch nicht abgerechnet werden oder die zwar notwendig, aber nicht erbracht werden. Ist letzteres der Fall, wird zum einen eine Verbesserung der Lebenssituation des Patienten und auch der Angehörigen nicht herbeigeführt, obwohl dies möglich wäre und zum andern wird auf zusätzlicher Pflegezeit und Umsatz verzichtet. Beides ist für einen Pflegedienst nicht akzeptabel. Schließlich hat der Patient Anspruch auf eine fachlich ausreichende pflegerische Versorgung und der Pflegedienst ist auf Umsatz angewiesen.

Buchrezension: Spiritualität in der Pflege

 Das folgende Buch habe ich durchgesehen und bearbeitet. Herausgekommen ist eine Buchrezension:

Stevens Barnum, Barbara: Spiritualität in der Pflege, 1. Aufl., Verlag Hans Huber, Bern 2002, 189 Seiten, ISBN: 3-456-83833-6, Preis: 14,95 €

Hier ein kurzes Fazit aus der Rezension:

Die deutsche Ausgabe des Buches von Barbara Stevens Barnum ist schon etwas in die Jahre gekommen. Aber es gibt meines Erachtens im Augenblick kein vergleichbares Werk. Alle anderen Bücher zum Thema haben eine eher theologische Perspektive, während die Autorin eine klar pflegewissenschaftliche Perspektive zum Thema Spiritualität vertritt.

Umsätze in der Pflege steigern

 

 - ein kulturelles Problem -

UMSATZ ist keine Kategorie der Alten- oder Krankenpflege! Die Rückmeldungen der Pflegenden in unseren Workshops und Seminaren bestätigen mir diese Feststellung immer wieder. Es fällt Pflegenden schwer, sich damit anzufreunden, dass der Umsatz eine wichtiger Aspekt in der ambulanten Pflege geworden ist. Gleichzeitig stimmen sie der Aussage zu, dass die Patienten und ihre Angehörigen sich jedoch als Kunden verhalten, die Pflege hinsichtlich des Preises bewerten. Das führt zu einem inneren Spagat, den viele Pflegenden für sich durch Ablehnung versuchen zu lösen.

Bewusst oder unbewusst spielen dabei eine ganze Reihe von stillschweigenden Annahmen zur pflegerischen Tätigkeit eine wichgtige Rolle:

Was macht Arbeitgeber in der Pflege attraktiv?

 

Die Attraktivität als Arbeitgeber wird von den in der Grafik dargestellten sechs Themen bestimmt. Im Rahmen des Projekts "Zentrum für betriebliches Weiterbildungsmanagemnt (zbw)" wurde in diesen Themen analytische Aufgaben bearbeitet und anschließend mit einem Werkzeugkasten zur betrieblichen Anwendung zur Verfügung gestellt. Neben bereits in Pflegeunternehmen bekannten Themen sind auch neue betriebliche Aufgabenstellungen darunter zu finden.

Erfahrungsbericht Spiritualität-Workshop

StuhlkreismitteWorkshop zur seelsorgerischen Begleitung von Mitarbeiterinnen in einem Pflegeheim

Hier ein paar Eindrücke und Erfahrungen aus unserem Workshop "Umgang mit existenziellen Fragen der Bewohner" in einem Caritas-Altenzentrum im Bistum Limburg.
Der Workshop war als 3-stündiger Workshop an einem Nachmittag angesetzt und es hatten sich 15 Mitarbeiterinnen und 3 Mitarbeiter des Hauses angemeldet. (Der Einfachheit halber benutze ich nachfolgend die weibliche Form, ohne die drei Männer damit benachteiligen zu wollen.)

Als seelsorgerisches Angebot für die Mitarbeiterinnen sollte es in dem Workshop darum gehen, zu reflektieren was es mit den Teilnehmerinnen macht, wenn Fragen und Aussagen an sie gerichtet werden, wie "Womit habe ich dieses Leid verdient?", "Ich will aber nicht sterben!", "Wann darf ich endlich sterben?". Zudem sollten die Teilnehmerinnen eine persönliche Stärkung für den Umgang mit solchen Situationen erfahren.

Erfahrungsbericht: Coaching

Bildquelle: arttoday

Hier ein kurzer Bericht aus einem der vergangenen Coachings. Ein Team aus vier Führungskräften einer stationären und ambulanten Pflegeeinrichtung eines Trägers taten sich zusammen, um miteinander, ihre Führungspraxis und einzelne problematische Führungssituationen zu betrachten. Dafür waren fünf Coachingtreffen angesetzt. Wichtige Prinzipien im Coachingablauf waren und sind: absolute Verschwiegenheit, Offenheit für den anderen, Sprechen in „Ich-Botschaften“, Jeder gibt nur das von sich preis, das er preisgeben möchte, alle helfen sich gegenseitig im Prozess.

Unternehmenskultur 4: Über Annahmen, Überzeugungen und was uns wirklich leitet

In epischer Breite habe ich in den Blogbeiträgen zur Unternehmenskultur Nummer 1, Nummer 2 und Nummer 3 über Grundsätzliches, Prozesse, Verfahren, Ausstattung und schließlich Werte und Philosophien geschrieben. Da kann man sagen: "Nun das ist nicht ganz unbekannt gewesen." Ja richtig. All das finden wir in den Diskussionen bei unseren Klienten immer wieder vor. Meistens enden die Diskussionen aber auch an dieser Stelle. Wenn es in der Praxis an dieser Stelle nicht mehr weiter geht, dann kommt meist die resignierende Einschätzung: "Die Mitarbeiter wollen das einfach nicht machen" oder: "Das hat sowieso keinen Zweck. Dazu haben wir keine Zeit!"

Es scheint mir so, dass es sich dabei meist um Hilflosigkeit handelt, angesichts einer Mitarbeiterschaft, die sich kollektiv verweigert oder zumindest nicht so mitzieht, wie sich die Pflegedienstleitung das vorstellt oder es für die Erfüllung der MDK-Kriterien notwendig wäre.

Der entscheidende nächste Schritt

Unternehmenskultur 3: Welche Bedeutung haben öffentliche Werte für Pflegeunternehmen

In der zweiten Ebene zur Erklärung, was die Unternehmenskultur nach Ed Schein ausmacht, finden wir die propagierten Werte, Strategien und Philosophien eines Pflegeunternehmens. Sie sind meist in einer Unternehmensphilosophie, Trägerleitbild oder anders bezeichneten Papieren veröffentlicht.

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