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Präsentationstipp!

Betsy Streeter zeigt in dieser Slideshow, welchen tollen Präsentationseffekt man durch Strichzeichnungen erzielen kann. Es braucht allerdings etwas Übung. Ich habe es für eine Präsentation schon selbst ausprobiert.

 

Anatomy of a Stick Figure

Unternehmenskultur 1: Worum geht es überhaupt bei der Unternehmenskultur?

In diesem Blog-Beitrag soll nicht zum x-ten Mal erklärt werden, was Unternehmenskultur ist. Das kann man ausführlich bei Wikipedia nachlesen. Mir ist es wichtiger der Frage nach der Relevanz des Konzepts der Unternehmenskultur für Unternehmen und Einrichtungen in der ambulanten und stationären Pflege nachzugehen. In diesem und noch einigen folgenden Beiträgen, soll dies besprochen werden.

Beginnen möchte ich jedoch auch mit einer Definition. Ich beziehe mich dabei auf Ed Schein, einem amerikanischen MIT-Professor, der sich viele Jahre seines wissenschaftlichen Lebens mit der Organisationskultur in Unternehmen beschäftigt hat. Schein definiert als Organisationskultur (und schließt die Kultur in Unternehmen ein):

Aktualisierung der Internetseiten

Unsere Internetseiten werden zur Zeit inhaltlich überarbeitet. Es kann daher hier und dort ein kleiner Fehler erscheinen - ab Mittwoch, den 06.04. sollte aber alles wieder in Ordnung sein.

Destruktive Wirkung von Bonuszahlungen im Labor belegt

7233633.jpgWie kann man in der Führung von Mitarbeitern wirksame Impulse zur Verhaltensbeeinflussung setzen - oder anders: Wie bringt man Mitarbeiter dazu, das zu tun, was man von Ihnen verlangt. In der Pflegebranche wird dies besonders im Zusammenhang mit der Umsetzung der Expertenstandards von vielen PDLs thematisiert.

Einige setzen dabei auf leistungsabhängige Vergütungen oder Bonuszahlungen. Die Universität Köln und die RWTH Aachen haben in einer Laborstudie mit Studierenden herausgefunden, dass es dabei positive wie negative Effekte zu beachten gilt. Es ist wohl so, dass nicht nur an den Eigennutz der Mitarbeiter gedacht werden muss. Der soll zu einem erhöhten Einsatz führen, der dann wiederum dem gesamten Unternehmen zu gute kommt. Die Forscher haben auch ein Abwehrverhalten beobachtet, das sich in Sabotageakten der Kollegenleistungen ausgedrückt hat. Die wiederum schwächen den gewünschten Gesamteffekt ab.

Twitter-Zeitung "Pflegekultur" ist online

Das Internet ist einfach unschlagbar, wenn man Informationen zusammenstellen und für andere verfügbar machen möchte. Schon seit einiger Zeit bin ich für unsere Unternehmensberatung in Twitter aktiv. Unsere neueste Aktivität ist eine eigene Zeitung - sie heißt "Pflegekultur".

Darin sind die Beiträge von Pflegeunternehmen, Dienstleistern in der Pflegebranche, Informationsportalen rund um die Themen Gesundheit, Pflege und Medizin, sowie Blogger und Twitterer, die sich um die Themen Unternehmenskultur, Organisationskultur und Veränderungsmanagement kümmern, vertreten. Alle Beiträge wurde in Dienst "Twitter" von ihnen gepostet und von mir in einer Twitterliste zusammengestellt.

Und so sieht die erste Ausgabe der "Pflegekultur" aus:

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Mitarbeiter mit den Umgang mit neuen Technologien vertraut machen

Immer wieder beklagen Führungskräfte in Pflegeeinrichtungen, dass man Pflegekräfte nur schwer an die Arbeit mit einem Computer heranführen kann. Die Praxis scheint das auch in gewissem Umfang zu bestätigen. Fragt man in Gruppen älterer Mitarbeiter nach den beruflichen oder privaten Erfahrungen im Umgang mit einem Computer oder gar des Internets, so spürt man die reservierte Haltung deutlich. Häufig bekommt man zur Antwort, dass die älteren Mitarbeiter gar nicht oder nur zusammen mit ihrem Ehepartner den Computer nutzen.

Mitarbeiter, die noch unter 40 - 45 Jahre alt sind, stehen dem Computer und seiner Nutzung zumindest im privaten Bereich wesentlich aufgeschlossener gegenüber. Hier trifft man schon recht viele, die regelmäßig den Computer nutzen. Viele davon sind häufig in sozialen Netzwerken wie WKW, Facebook u.a. mehr oder weniger aktiv. E-Mails werden häufig genutzt. Leider sind mir zum Computer- und Internet-Nutzerverhalten von Pflegekräften keine gesicherten Daten bekannt. Wer dazu eine gute Studie kennt, den bitte ich um einen entsprechenden Hinweis.

Elemente und Dimensionen der Organisationskultur

Hier eine kleine Liste von bestimmenden Faktoren für die Organisationskultur. Ich bin im Buch von Ed Schein darauf gestoßen:

Externe überlebensentscheidende Bestimmungsgrößen:

  • Mission, Strategie, Ziele
  • Organisatorische Hilfsmittel: Struktur, Systeme und Prozesse
  • Messung: Fehlererkennung und Korrektursysteme

Interne Integrationsgrößen:

  • Gemeinsame Sprache und Konzepte
  • Begrenzungen für die Gruppe und Gruppenidentität
  • Art, wie mit Autorität und Beziehung umgegangen wird
  • Belohnungssystem und hierarchische Ordnung

Tiefe grundlegende Annahmen:

Personalgewinnung als Überlebensfaktor


Der Deutsche Caritasverband befürchtet einen massiven Fachkräftemangel für seine Pflegeeinrichtungencaritas.gif

Eine Prognos-Studie sagt dem größten deutschen Wohlfahrtsverband in Deutschland einen massiven Fachkräftemangel in den Sozial- und Pflegeberufen voraus.

"Laut Studie schrumpft die deutsche Bevölkerung im Erwerbsalter von derzeit knapp 50 Millionen auf rund 43 Millionen im Jahr 2030. Zugleich wächst nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes die Zahl der Pflegebedürftigen - von derzeit rund 2,4 Millionen auf mehr als 3,3 Millionen 2030. Deshalb muss sich laut der Studie des Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Prognos die Zahl der Beschäftigten in der Altenpflege bundesweit von 500.000 heute auf 1,1 Millionen in zwanzig Jahren mehr als verdoppeln. Im Krankenpflegebereich sowie in der Kinder- und Jugendarbeit rechnet die Studie dagegen mit leicht sinkender Nachfrage."

Daraus ergeben sich folgende möglichen Maßnahmen:

Wie wäre es, wenn alle nach Ihrer Pfeife tanzten?

Menschen werden geführt, in dem sie auf unser Verhalten (nicht verwechseln mit unseren Anweisungen) reagieren und sich selbst verhalten. Wenn Ihre Mitarbeiter sich nicht so verhalten, wie es sich die Führungskraft wünscht, dann liegt es eher an der Führungskraft als am Mitarbeiter.

Unternehmenskultur 2.0

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Quelle: www.wordle.net

Danke an Usula della Schiava für diese prima Grafik @ Ursuladella


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