Mediation => gesetzlich geregelte Konfliktlösung

Ein Boxkampf hat seine Regeln. Genau so hat auch ein Mediationsverfahren seine Regeln. Diese sind im Mediationsgesetz (MediationsG) festgeschrieben. Hier die wesentlichen Inhalte:

  • Im Gegensatz zum Boxkampf gibt es nicht nur einen Sieger. Es geht um die einvernehmliche Beilegung des Konfliktes.
  • Eine Mediation kann durch ein oder mehrere Mediator*innen geleitet werden.
  • Die Parteien nehmen freiwillig an der Mediation teil und bleiben eigenverantwortlich.
  • Der Mediatort/die Mediatorin ist kein Schiedsrichter. Er/sie trifft keine Entscheidungen sondern ist und bleibt unabhängig und neutral.
  • Der Mediatort/die Mediatorin ist allen Parteien gleichermaßen verpflichtet und moderiert die Mediation so, dass alle Parteien gleichermaßen gehört werden.
  • Die Mediation kann jederzeit durch eine der Parteien oder den bzw. die Mediatorin beendet werden.
  • Die erzielte Einigung können die Parteien im Anschluss durch externe Berater (z.B. Anwälte) prüfen lassen.
  • Die Abschlussvereinbarung kann dokumentiert werden.
  • Die Mediatoren und ihre Mitarbeitenden sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
  • Mediatoren müssen durch eine Ausbildung und regelmäßige Fortbildungen ihre theoretischen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen sicherstellen.

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