Strukturmodell wird akzeptiert!

Seit dem Herbst 2015 können die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen das neue Strukturmodell umsetzen. In dieser kurzen Zeit haben sich fast 40% der ambulanten Pflegedienste und Sozialstationen sowie etwas mehr als 40% der stationären Pflegeeinrichtungen an die Umsetzung gemacht.

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann freut sich über die hohe Akzeptanz der vereinfachten Pflegedokumentation nach dem Strukturmodell. Seinen Angaben zufolge haben sich bisher 4.500 ambulante Pflegedienste (36,5%) und etwas mehr als 5.100 stationäre Einrichtungen (41%)  sich beim Projektbüro registrieren lassen. Sein Ziel ist, dass das Strukturmodell möglichst flächendeckend eingeführt wird.

Erste Erfahrungen sind ermutigend. Das Dokumentationsverfahren braucht zwar etwas Eingewöhnung, aber mit etwas Übung ist es deutlich einfacher zu handhaben als alle Dokumentationsverfahren nach dem AEDL-Modell.

Häufig bestehen bei Pflegedienstleitungen die Bedenken, dass der MDK bei der neuen Dokumentationsform nicht mitzieht. Da der MDK bundesweit in die Entwicklung des Strukturmodells eingebunden war, und erste Prüferfahrungen gesammelt wurden, sind diese Bedenken unbegründet.

Muss man jetzt umstellen?

Klare Antwort: Nein, muss man nicht. Besonders wenn man ein schlankes und gut funktionierendes Pflegedokumentationssystem hat, ist eine Umstellung wirklich gut zu überlegen. Wenn man jedoch Probleme mit der Dokumentation hat oder das eigene Pflegedokumentationssystem unübersichtlich und schwer zu handhaben ist, dann sollte jede PDL an die Umstellung denken.

Fragen dazu? Einfach anrufen (tel. 06433 93056-1) oder per E-Mail (w.thomas@adservio.de) melden!

Eine Übersicht über die Anzahl der Einrichtungen in Ihrer Region finden Sie unter dem folgenden Link: Einrichtungen, die umgestellt haben

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