Coaching

Erfahrungsbericht: Coaching

Bildquelle: arttoday

Hier ein kurzer Bericht aus einem der vergangenen Coachings. Ein Team aus vier Führungskräften einer stationären und ambulanten Pflegeeinrichtung eines Trägers taten sich zusammen, um miteinander, ihre Führungspraxis und einzelne problematische Führungssituationen zu betrachten. Dafür waren fünf Coachingtreffen angesetzt. Wichtige Prinzipien im Coachingablauf waren und sind: absolute Verschwiegenheit, Offenheit für den anderen, Sprechen in „Ich-Botschaften“, Jeder gibt nur das von sich preis, das er preisgeben möchte, alle helfen sich gegenseitig im Prozess.

Einzelcoaching

Im Einzelcoaching erhalten Sie eine kürzere und lösungsorientierte Beratung zu gezielten Fragestellungen aus Ihrem beruflichen Erfahrungsfeld. Dabei kann es beispielsweise um eine Neuorientierung im Beruf, eine Auseinandersetzung im Team oder um den Umgang mit einem Mitarbeiter oder einem Vorgesetzten gehen.

Sie haben die Möglichkeit in einem oder mehreren Coaching-Treffen Ihre persönliche Problem- oder Entscheidungslage zusammen mit dem Coach zu beleuchten und im Gespräch geeignete Lösungen zu finden.

Ein Coachingtreffen dauert zwischen 1 und 2 Stunden. Termine zum Coaching finden immer Montagsnachmittags in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr statt.

Mitarbeiterbegleitung

Ein Unternehmen mit dem Label "christlich" hat auch eine besondere Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es kann seine Werte und sein Menschenbild nicht nur auf Patienten und Kunden beziehen, sondern muss diese auch als Grundlage der Mitarbeiterführung begreifen.

Doch was bedeutet dies für die Praxis?

Eine Konsequenz aus diesem Gedanken ist, dass die Mitarbeiter als Geschöpfe Gottes mit Leib, Geist und Seele (!) wahrgenommen werden und dass den daraus entstehenden Bedürfnissen Rechnung getragen wird. Besonders die Seele kommt im Berufsleben oft zu kurz.

Dabei können die christlichen Einrichtungen auf den reichen Schatz der christlichen Tradition zurückgreifen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine vielfältige Begleitung anbieten – von der seelsorglichen Begleitung in Einzelgesprächen oder Kleingruppen über Workshops mit spirituellen Antworten auf pflegerische Problemstellungen bis hin zu Ritualen zur Entlastung in Stress- und Ohnmachtssituationen.

Wie wäre es, wenn alle nach Ihrer Pfeife tanzten?

Menschen werden geführt, in dem sie auf unser Verhalten (nicht verwechseln mit unseren Anweisungen) reagieren und sich selbst verhalten. Wenn Ihre Mitarbeiter sich nicht so verhalten, wie es sich die Führungskraft wünscht, dann liegt es eher an der Führungskraft als am Mitarbeiter.

Zürcher Ressourcen Modell

Die Methode

Das Zürcher Ressourcen Modell ist eine Methode zum Selbstmanagement. Ziel ist es, ein bekanntes oder unbewusstes Problem im eigenen Lebens- oder Führungsstil zu identifizieren, eine neue Haltung zu diesem Problem zu entwickeln und sich handlungswirksame Ziele zu setzen, die gleich mit konkreten Handlungsanweisungen ausgerüstet werden. Sie sollen helfen, in Alltagssituationen, in vorhersehbaren und auch in nicht vorhersehbaren Momenten, neues Verhalten anwenden zu können und nicht wieder in altes und unerwünschtes Verhalten zurück zu fallen.

Dazu werden notwendige Ressourcen, die im Menschen bereits vorhanden sind, mit dem neuen Verhalten verbunden, so dass sie in konkreten Situationen den Menschen daran erinnern und befähigen, sich anders als bisher, nämlich neu, zu verhalten. Durch vielfache, bewußte und unbewusste Erinnerungshilfen wird an dieses Verhalten immer und immer wieder erinnert. Es wird quasi automatisiert und zwar in der Weise, wie wir selbst die meisten unserer täglichen Verhaltensweisen automatisiert haben. Daraus erwächst die Stärke dieser Methode.

Wie wäre es, wenn alle nach Ihrer Pfeife tanzten?

Zugegeben, das ist nicht immer die Lösung der Probleme in der Mitarbeiterführung, aber all zu oft krankt es in den Pflegeunternehmen genau daran ...

Person-sein als Führungskraft

Kurzer Bericht von einem Führungkräfteseminar im April 2009

Was macht mich als Führungskraft aus? Wie sehen mich meine Mitarbeiter oder Vorgesetzte? Welche Möglichkeiten der Führung bieten sich mir?

Dieser und mehr Fragen sind meine Trainerkollegin Dagmar Gerhards und ich mit 16 Führungskräften aus Pflegediensten und Sozialstationen in der letzten Woche für drei Tage nachgegangen. In Diskussionsrunden, bei geleiteten Übungen, einem Spaziergang mit Impulsen und vielem mehr wir uns der eigenen Person und dem eigenen Führungsverhalten genähert. Es ging mehr um Klärung als um gezielte Fortentwicklung.

Wir haben uns gefreut, dass sich die Führungskräfte diese Zeit für sich genommen haben und mit uns zusammen in philosophische aber auch ganz praktische Bereiche geschaut haben.

Es war auch ein tolles Ambiente, in dem wir arbeiten durften. Der Hessenpark Hohenroda bietet wirklich optimale Voraussetzungen zum Überlegen, Denken und Wohlfühlen.

Trainerin und Trainer

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