Qualitätsmanagement
Expertenstandard Dekubitusprophylaxe 2010 - Was ist NEU?
Verfasst von Werner Thomas am 9. November 2011 - 0:43Inzwischen liegt der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe aus dem Jahr 2000 in einer aktualisierten Fassung vor. Der Expertenstandard an sich, hat sich in einigen Formulieren etwas geändert. Allerdings steckt hinter den Formulierungen eine Menge Arbeit an Literatursichtung, Studienbeurteilung und Ableitung von praktischen Pflegemaßnahmen.
Betrachtet man diese Aspekte, dann hat sich einiges Grundlegende geändert. In der Ausgabe 10 aus 2011 der Fachzeitschrift "Die Schwester/Der Pfleger" hat Gerhard Schröder einen wirklich guten Aufsatz zu den Änderungen im Expertenstandard verfasst. Diesen Aufsatz gebe ich in Form einer MINDMAP wieder. Sie soll einen Überblick geben und zum besseren Verständnis beitragen. Den Aufsatz sollte man trotzdem lesen und den Expertenstandard erst recht.
Pflegequalität und Qualitätsmanagement

Trotzdem gehört beides zusammen - systematisch vorgehen unter Beachtung der Unternehmenskultur.
In 15 Jahren Erfahrung mit der Einführung von Qualitätsmanagementsystemen und der Entwicklung guter Pflegepraxis ist klar geworden, dass die Vorgehensweise im systematischen Qualitätsmanagement ihre Grenzen dort hat, wo sie den Überzeugungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter widerspricht.
Das ist immer dann der Fall, wenn im Rahmen des Qualitätsmanagements Verfahrensweisen und Arbeitsroutinen verändert werden sollen, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als erfolgreich zur Bewältigung ihres Arbeitspensums erfahren und damit "kultiviert" wurden und sie der neuen qualitätsgesicherten Vorgehensweise nicht zutrauen, ebenso erfolgreich zu sein. Problematisch wird das, wenn Mitarbeiter eher die Minimierung ihres Arbeitsaufwands im Blick haben als die Qualität der pflegerischen oder hauswirtschaftlichen Versorgung.
Dringend: Fachtagung zum Thema: Angehörigenintegration
Verfasst von Werner Thomas am 19. November 2010 - 10:51
Angehörige sind für die Bewohner und Patienten in stationären und ambulanten Pflegeunternehmen wichtige Bezugspersonen. Im ambulanten Bereich sind sie sogar in den aller meisten Fällen für die Versorgungssicherheit unentbehrlich. Dem steht entgegen, dass sich viele Pflegende in der Kooperation schwer tun. Nicht, dass man irgend wie zusammenarbeiten würde. Das funktioniert meistens. Allerdings kann man ein Wissens- und manchmal auch ein Machtgefälle zwischen Angehörigen und professionell Pflegenden feststellen, häufig erlebe ich auch viel Ohnmacht bei den Pflegekräften, wenn Angehörige so gar nicht zusammenarbeiten wollen.
Pflege-Transparenzvereinbarungen: Änderung zum 1. Januar 2011
Verfasst von Werner Thomas am 23. Oktober 2010 - 11:31
Altenpflege online von der Vincentz-Verlagsgruppe berichtet mit Datum von 21.10.2010, dass es Änderungen in den Pflege-Transparenzvereinbarungen zum 1.1.2011 geben soll. Dazu verweist sie auf Aussagen von Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS wie folgt:
"Diskussionspunkte sind die von Verbraucherschützern und Betroffenenvertretern kritisierten Gesamtnoten, die angeblich oft zu positiv ausfallen würden. Auf dem Prüfstand stehen laut Pick auch die Pflegedokumentationen, unter deren Last die Pflegenden ächzen.
Präsentation: Umsetzung der Expertenstandards
Verfasst von Werner Thomas am 25. August 2010 - 14:48Im Rahmen unserer QM-Projekte ist es häufig notwendig, den Mitarbeitern in den Pflegeunternehmen, die Entstehung und die Umsetzung der Expertenstandards näher zu bringen. Diese Präsentation hat sich dabei als hilfreich erwiesen. Viel Spaß beim Anschauen.
Twitter Seminar im Juni zum Thema Ernährungsmanagement
Verfasst von Werner Thomas am 10. Mai 2010 - 13:11

Vorträge
Zu folgenden Themen könne Sie uns für Ihre Geschäftsführung, Vorstand, Führungskräfte oder Mitarbeiter für einen Vortrag buchen:
Management:
- Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor!?
- Pflegemarkt 2020 - Chancen, Risiken, Herausforderungen
- Spezialist oder Allrounder - Strategische Vorausschau für Pflegeunternehmen
- Von der Liebe zum Nächsten und der Notwendigkeit des Gewinns - christliches Profil im alltäglichen Konkurrenzkampf
Pflegemarketing
- "Mit dem Geld wollte ich nie etwas zu tun haben!" - Verkauf von Pflegeleistungen als Teamaufgabe
- Die Bedeutung einer Vertriebsorganisation für Pflegeunternehmen
- Der Kundenberater als neue Funktion in Pflegeunternehmen
- Vertriebsstrategie im Wettbewerb - wie können wir unser Marketing verbessern?
- u.a.
Hier eine kleine Kostprobe unserer Präsentationen:
Praxistransfer neuen Wissens - ein immer währendes Problem
Verfasst von Werner Thomas am 13. März 2010 - 13:49Die Frage nach der Nützlichkeit von Qualifizierungsmaßnahmen liegt zum einen an der Konzeption der Maßnahmen, die von der Klarheit und Messbarkeit von Lernzielen wie auch von der Auswahl der Lehrmethoden abhängt.
Zum anderen ist aber auch entscheidend, wie das Pflegeunternehmen sich auf das neue Wissen vorbereitet und bereit ist, dies neue Wissen in seine Organisation zu integrieren. Voraussetzung ist auch, sich Klarheit darüber zu verschaffen, welche Anstrengungen es bereit ist, dafür zu unternehmen.
Das nebenstehende Bild zeigt die Befragung von Seminarteilnehmern 6 Monate nachdem ein Verkaufstraining stattgefunden hat. Bemerkenswert ist, dass die Nützlichkeit des Seminars nach einigen Monaten auf einer 10er-Skala mit einem Durchschnittswert von 5,25 bzw. der Note 3,9 im Schulnotensystem bewertet wird. Damit liegt diese Bewertung um 1,9 Punkte unter dem Wert von 2,0, der unmittelbar nach dem Seminar ermittelt wurde.
Diakonie-Siegel Pflege und DIN EN ISO 9001:2008
Verfasst von Werner Thomas am 2. März 2010 - 16:06
Die Übergangszeit läuft so aus. Ab November 2010 gibt es keine Zertifikate nach der alten DIN EN ISO 9001 mehr. Das bedeutet, dass alle Erstzertifizierungen und vor allem die Rezertifizierungen sich nur noch nach der neuen Fassung der DIN EN ISO 9001:2008 richten. Das ist auch für alle Pflegeunternehmen der Diakonie wichtig, die das Diakonie-Siegel Pflege mit der DIN EN ISO 9001 kombiniert haben.
Die Änderungen der neuen Fassung 2008 zur Fassung aus dem Jahr 2000 der DIN EN ISO 9001 sind in vielen Fällen nur redaktioneller Natur, aber erfordern trotzdem etwas Aufwand. Hier kommt es sicherlich auf auf den jeweiligen Zertifizierer und sein Auditorin bzw. Auditor an, wie er diese Änderungen im QM-Handbuch umgesetzt sehen möchte.
Simulation einer MDK-Prüfung
Verfasst von Werner Thomas am 23. Januar 2010 - 11:04
Gestern durfte ich wieder eine MDK-Prüfung simulieren. Es ist immer spannend und interessant in diesen Prüfungen in so unterschiedliche Pflegesituationen eintauchen zu können und zu sehen, unter welchen Bedingungen ambulante Pflege und die pflegenden Angehörigen arbeiten müssen. Dabei begegnen mir immer Menschen, die mit wirklicher Hingabe ihre Eltern und Verwandten pflegen und auf die Hilfe der professionell Pflegenden dringend angewiesen sind. Es hat sich oft ein harmonisches Zusammenwirken von Professionellen und Angehörigen entwickelt, das eine wirklich gute Versorgung der pflegebedürftigen Menschen gewährleistet.